Unendlich wie Sterne im Universum erscheint die Zahl der Webseiten im WorldWideWeb. So ist jeder Webanbieter natürlich erfreut, wenn seine Webpräsenz in diesem ganzen Internetwust überhaupt entdeckt wird. Die Beiträge auf meiner Homepage sind zweckfrei, sie unterliegen keinem ökonomischen Zwang und dienen im tieferen Sinn nur der (eigenen) Unterhaltung. Finden sie darüber hinaus Zuspruch beim zufälligen oder wiederholten Besucher, ist das eine schöne Bestätigung meiner Bemühungen - und ich sage gern:

HERZLICH WILLKOMMEN

Mit Freund Rolf sprach ich dieser Tage über den Vorgang der Sprengung der SB-Filiale in Torfhaus gegen 2 Uhr nachts. Was passiert, wenn es auf einmal fürchterlich kracht. Du schreckst vermutlich aus dem Schlaf hoch, weißt nicht, ob du geträumt hast, horchst, schaust aus dem Fenster. Und fällt dir nichts unmittelbar Verdächtiges auf, machst du dir erstmal keine weiteren Gedanken. Wird das Ausmaß der kriminellen Tat am nächsten Tag sichtbar, fällst du aus allen Wolken. Und fragst dich, wäre dir nächtens schon irgendwas aufgefallen oder eine Ahnung hätte dich beschlichen, wie hättest du reagiert: mutig, zaudernd, auf andere hoffend…?  

Er sei ebenfalls einmal in eine prekäre Situation geraten, erzählte Freund Rolf, und habe dies in einem Gedicht verewigt, verbunden mit einer Kindheitserinnerung. Es passt genau zum Thema, denn es geht um die Frage "wegsehen oder handeln", wenn Verbotenes oder Kriminelles passiert. Er trug sein Gedicht vor meiner Kamera vor, und als ich ihn anschließend fragte, ob es sich tatsächlich so abgespielt habe, quittierte er diese Frage mit einem feinen Lächeln...

Vom Wegschauen ...
plus zwei weitere Gedichte
"Kater"
klick + "Missing you" klick